Quelle: http://www.ks-design.de/vln/news.php?id=697

16. Juli: 28. RCM-DMV-Grenzlandrennen

Schadensbegrenzung bei Götz Motorsport

Beim letzten Rennen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft vor zwei Wochen hatte man unfallbedingt noch pausieren müssen, jetzt wollte die Truppe von Götz Motorsport (Beilstein) nach dem fulminanten Auftritt beim 24h-Rennen mit dem bewährten schwarzen Audi RS 4 Turbo-Kombi endlich wieder angreifen. Als einer der wenigen Teams hätte man sich, zur Allradfraktion gehörend, natürlich Regen gewünscht, war mit dem erzielten 28. Startplatz und dem dritten in der Klasse SP8 dennoch zufrieden. Uwe Bleck (Ingolstadt) meisterte den Start zwar problemlos, bekam zu Beginn der dritten Runde aber mächtig in Bedrängnis: "Ich hatte Ende der Zielgeraden einfach zu optimistisch gebremst, bin ins Kiesbett gekommen und leicht angeschlagen. Obwohl dadurch unsere ganze Aerodynamik nachhaltig gestört war, wäre das eigentlich nicht so tragisch gewesen, doch uns ist auch ein Stoßdämpfer kaputt gegangen, der unglücklich einen Stein abgekriegt hat und undicht wurde", schilderte Bleck sein Missgeschick und fuhr fort: "Das Auto wurde von Runde zu Runde immer unfahrbaren, das Untersteuern immer schlimmer, ich habe meinen Turn aber zu Ende zu fahren". Der nötige Wechsel verursachte eine Standzeit von über drei Runden. Der Freiburger Mario Ketterer übernahm den Audi und kämpfte mit dem abenteuerlicher Fahrverhalten und verlor pro Runde gut 20 Sekunden auf die Zeiten, die er eigentlich hätte fahren können. Über das Problem klagte auch der Schlussfahrer Simon Englerth: "Das Auto war wirklich nicht mehr in der Reihe, zog ständig nach links oder rechts. Ich habe mich dann nur noch darauf konzentriert unseren Audi ins Ziel zu bringen." Am Ende konnte man mit Platz 2 in der Klasse und dem 80 Gesamtplatz lediglich Schadensbegrenzung betreiben und freut sich auf eine dann hoffentlich problemlose Veranstaltung beim zweiten Saisonhöhepunkt dem 6h-Rennen Ende August.