Quelle: http://www.motorsport-xl.de/content/news/detail.asp?ID=5777
26.November 2005
Die
feuchten Bedingungen im Zeittraining des neunten Durchgangs der
Langstreckenmeisterschaft waren natürlich genau das Richtige für den
Quattro-Antrieb am Audi RS4 von Götz Motorsport (Beilstein) und man schaffte
diesmal endlich den Sprung unter die Top 10.
Beim Reifenpoker vor dem Rennen entschied man sich als eines der wenigen Teams für Intermediates. Obwohl sich die meisten anderen Konkurrenten für Regenreifen entschieden hatten, sah der Startfahrer Uwe Bleck darin die absolut richtige Entscheidung: „Ich hatte eigentlich mit viel Action in den ersten Runden gerechnet, doch da die meisten Autos auf Regenreifen los gefahren waren, blieb das große Chaos aus. Am Anfang war das zunächst ein ziemlicher Tanz für mich. Danach aber sicher die richtige Entscheidung, denn wir kamen bis auf den sechsten Platz vor, wurden von den hinten kommenden schnelleren Teams allerdings wieder eingeholt, dennoch konnte ich auf Platz 9 liegend an Mario Ketterer übergeben“.
Während der Audi zumindest bei dem Freiburger noch problemlos lief, musste dieser wie schon beim letzten Mal mit der Strecke kämpfen: „Ich hatte nur drei problemlose Runden. Danach ging es wieder los mit den Gelbphasen wegen Unfällen und viel Öl auf der Strecke. Im Karussell musste ich einmal oben herum fahren, weil ein ausgefallener Porsche unten im Betonteil eine richtig dicke Ölspur gelegt hatte“. Im Schlussteil bei Bleck streikte dann auch noch die Technik. „Plötzlich hatten wir keinen Ladedruck mehr, wie sich bei einem fünfminütigen Stop herausstellte, hatte sich am Laderschlauch eine Verbindung nicht geöffnet. Auf alle Fälle fielen wir damit mal wieder zurück“, berichtete der Ingolstädter und fuhr fort: „In der letzten Runde bin ich unten in der Hatzenbach wohl über irgendwas drüber gefahren und mir ist eine Radaufhängung gebrochen. So kurz vor dem Ende auszufallen ist einfach bitter“.