Quelle: http://www.langstreckenpokal.de/news.php?id=722

8.Oktober 2005: 6-Std.-ADAC-Ruhr- Pokal-Rennen

Erneutes Unfallpech für Götz Motorsport

Bei den bisherigen Rennen der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft war das Team von Götz Motorsport durch Pech immer wieder um gute Ergebnisse gebracht worden. Jetzt beim Saisonhöhepunkt dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wollte die Truppe von Audi-Mitarbeitern aus dem schwäbischen Beilstein mit ihrem mächtigen Audi RS4 Kombi endlich das lang ersehnte Erfolgserlebnis. Mit dem 23. Startplatz im weit über 200 Autos starken Feld konnte man absolut zufrieden sein. Es wäre vielleicht noch mehr drin gewesen, hätte Simon Englerth (Ingolstadt) seine letzte schnelle Runde nach einer Ölspur im Bereich der Hateznbach nicht vorzeitig abbrechen müssen.

Trotz des vielen Verkehrs lief das Rennen für den Startfahrer Mario Ketterer (Freiburg) und später für Englerth wie geplant und ohne größere Komplikationen. Auch beim dritten Fahrer Uwe Bleck schien es zunächst nach Plan zu laufen, doch in seiner siebten Runde wurde Bleck bei einer Überrundung in einen Unfall verwickelt. „Im Bereich der Hohen Acht lief ich auf ein Tandem von zwei VLN-Serienwagen auf. Die Streckenposten haben schon in der ersten Rechts und danach nochmals die blaue Flagge gezeigt. Ich habe darauf vertraut, dass die beiden die Flaggen gesehen haben und mich durchlassen. Der hintere hat mich durchgelassen, der vordere nicht“, berichte der Ingolstädter Pechvogel. Ein Rad vorne und die Spurstange hinten mussten in einer vier Runden dauernden Aktion gewechselt werden. Danach lies sich das Auto zwar relativ problemlos fahren, doch eine gute Platzierung konnte man auch bei diesem Lauf vergessen.