Rennbericht vom 6. VLN Rennen (29. RCM-DMV- Grenzlandrennen)

Die Pechsträhne reißt nicht ab!

Die Pechsträhne von Götz Motorsport will nicht enden. Nachdem wir letzte Woche das Differential von unserem LKW wechseln mussten, macht auch die Limo auf der Strecke Probleme.

Im Freitagstraining lief noch alles blendend, keine Probleme deuteten sich an, alles lief wie am Schnürchen und unser Audi fühlte sich im Regen richtig wohl. Wir hatten dieses Mal wie immer unsere Hausaufgaben gemacht und nutzten die Freitagsveranstaltung, um 3 Flügelarten gegeneinander zu fahren, um die Performance unseres Rennboliden noch zu steigern. Der Tracktest bestätigte unsere Vermutung, dass der Heckflügel ein Stück kleiner gemacht werden kann, damit das Auto letztendlich besser auf der Strecke liegt.

Samstag war es dann soweit. Die Sonne brennt, der Asphalt glüht und wir schieben unseren Audi vor die Box, um zum Zeittraining zu fahren. Schon in dem letzten Teil der ersten Runde stellte sich heraus, dass etwas nicht stimmt mit unserem Wagen. Christian fuhr zwar immer noch eine 9:33 aber das war einfach noch nicht schnell genug. Nach 2 Runden kam er dann in die Box. Wir machten noch ein paar Modifikationen und Christian versuchte sein Glück noch einmal. Leider war die Strecke zu voll und er konnte seine Rundenzeit nicht mehr topen. Da die Zeit jetzt knapp wurde, wechselte Uwe ins Cockpit und ist gleich eine 9:31 gefahren, die dann auch unseren Startplatz generierte. Für Götz Motorsport mit der Nr. 91 hieß es also Startplatz 36 von 165 Teilnehmern für das 6.VLN-Rennen. Es ist zwar mal wieder nicht das, was wir eigentlich in der Lage sind zu zeigen, aber: „that´s racing…“

Der Startschuß fällt und die Massen setzten sich in Bewegung. Christian kann gleich in den ersten Kurven ein paar Plätze gut machen, aber in der 5. Runde meldete sich in der Fuchsröhre die Defekthexe. Das Auto hatte nicht mehr die gewohnte Traktion und ließ sich sehr schwer fahren, sodass er versuchte unseren RS4 sicher in die Box zu bekommen. Dort stellte sich das Ausmaß des Problems dar. An dem radseitigen Gelenk der Antriebswelle vorne links war die Manschette aufgerissen und das Fett hatte sich im Radhaus verteilt, wodurch das Gelenk fest ging. Für Dieter Götz und unsere Mechaniker natürlich das kleinste Problem schnell die Antriebswelle zu wechseln. Gesagt, getan! Nach kurzer Verweildauer konnte Uwe dann auf die Strecke und zeigen, was in dem Götz-Audi steckt und somit wieder die unplanmäßige Boxenzeit aufzuholen. Aber nach 4 Runden meldete sich die Defekthexe wieder, also das ganze Spiel ein 2. Mal. Antriebswelle raus, Neue rein. Fahrerwechsel, tanken und wieder raus auf die Strecke… wir mussten ja wieder Zeit gut machen…in der 3. Runde nach dem Wechsel meldetet sich Christian wieder per Funk: „ Sie ist wieder da, diese sch… Defekthexe!“ Das kann doch wohl nicht war sein… Die Enttäuschung steht Dieter Götz ins Gesicht geschrieben 24h und die Rennen davor ist alles i.O. Keine Probleme mit dem Gelenk, nichts wurde geändert, und dann gleich 3. Mal die gleiche Sch…! Was ist da bloß wieder los?! Für uns heißt das also das Aus in diesem Rennen und für morgen ist die Fehlerdiagnose angesagt, also nix mit ausschlafen oder gar in der Sonne relaxen…

Bis zum nächsten Rennen

Euer Team von Götz Motorsport