Rennbericht vom 8. VLN Rennen (38. ADAC - Barbarossapreis)
Erneute Aufholjagd nach unfreiwilligem Zusammenstoß
Dieses Rennwochenende war ganz nach dem Geschmack der Beilsteiner. Der Herr der heiligen Hallen und Rennfahrzeuge musste diesmal aufgrund von Urlaubszeit und Personalmangel am Freitag früh alleine den Weg zum Ring antreten. Diesmal mit im Gepäck: unser neu aufgebautes Renntaxi. Ebenfalls ein Renn-RS4 nach dem Vorbild unseres neuesten Rennwagens. Obwohl unsere Mechaniker erst gegen 17.00 Uhr am Ring eintrafen, konnten Christian und Uwe beide Fahrzeuge über den legendären Asphalt der Nordschleife jagen. Christian übernahm dabei die Abstimmung des Renntaxis und es erfreute uns zu erfahren, dass wir aufgrund der mit dem Rennwagen gesammelten Erfahrung bereits ein sehr gutes Grundsetup realisiert hatten. Auch Uwe äußerte sich sehr zufrieden über die stetig weiterentwickelte Limousine.
Mit diesen positiven Erkenntnissen starteten wir am Samstag eine Viertel Stunde früher als sonst in das Qualifying. Das Renntaxi musste nun leider pausieren und Christian und Uwe konzentrierten sich darauf den Rennwagen möglichst weit vorne in der Startaufstellung zu platzieren. Dies wurde mit einem 25. Startplatz belohnt. Um 11.45 Uhr ging es dann endlich los. Da das Rennen diesmal (lediglich) 3,5 Stunden dauerte, wollten wir versuchen mit nur einem Stopp durch zu kommen. Christians Aufgabe war also klar. 11 Rennrunden und eine Einführungsrunde. Gleich nach dem Start, am Ende von Start und Ziel, wo es gilt bereits so viele Plätze wie möglich gut zu machen, kam es zu einer Kollision. Einer unsrer Mitkontrahenten meinte es damit wohl etwas zu gut und verpasste deshalb seinen Bremspunkt am Ende von Start und Ziel, weshalb wir ihm mit unserem geliebten Rennboliden unfreiwillig halfen, auf der Rennstrecke zu bleiben. Glücklicherweise konnten wir das Rennen aber fortsetzen. Das tragische an der Geschichte ist allerdings, dass wir uns anstatt auf Startplatz 25, oder besser, auf Startplatz 43 wiederfanden. Dies galt es nun natürlich wieder aufzuholen, was Christian auch sehr gut gelang. Alles lief problemlos und kam genau nach 11 Rennrunden auf Platz 17 zum planmäßigen Boxenstopp. Nun übernahm also Uwe das Steuer. Vollgetankt und mit frischen Vorderrädern ging es von Startplatz 28 wieder ins Rennen. Die Aufholjagd ging weiter und langsam kam Uwe wieder an die Platzierung vor dem Boxenstopp heran. Nach weiteren 11 fast problemlosen Runden kamen wir schließlich auf Gesamtplatz 18 und Gruppenzweiter der SP 8 ins Ziel.
Glücklich über diesen Erfolg sind wir am Samstagabend wieder in Beilstein eingetroffen. Bis zum nächsten Rennen am 14. Oktober werden wir wieder einige Verbesserungen am Renntaxi und am Rennwagen vornehmen und freuen uns auf unser nächstes Gastspiel in der Grünen Hölle vor unseren Fans und allen anderen motorsportbegeisterten Zuschauern.
Bis zum nächsten Rennen
Euer Team von Götz Motorsport
Endresultat: 186 Gesamtstarter, Platz 2 mit der Limousine in der Gruppe SP8 (Gesamt: 18)