Rennbericht vom 7. VLN Rennen (6-Std.-ADAC-Ruhr- Pokal-Rennen)
Hallo liebe Fans von Götz Motorsport,
am 14. September war es wieder so weit. Der Auflieger von Götz Motorsport bewegte sich in die 2. Heimat, an die Nordschleife. Im Gepäck: der Rennwagen und sein kleiner Bruder das Renntaxi, das heute auch wieder zum Einsatz kommen sollte.
Am Ring angekommen begann wie immer die gleiche Prozedur, LKW samt Auflieger abparken und die Box einräumen. Nachdem wieder alles am gewohnten Platz war, begannen wir die Autos zu putzen, damit wir sie in der Eifelsonne gut für unsere Fans posieren konnten. Im Auflieger hingegen wurde alles für die Taxifahrten vorbereitet: Overalls auf die Bügel und Helme parat legen etc.. außerdem wurde das Essen vorbereitet, denn die Gäste und das Team haben auch Hunger, dafür war die Cheffin zuständig.
16.00 Uhr und die Ampel ging auf grün, das freie Training hat begonnen. Chris spulte ein paar Runden auf dem Rennwagen ab und wir veränderten noch ein paar Kleinigkeiten an der Aerodramatik. Robert machte sich für die Taxifahrten bereit und begrüßte unsere Gäste. Es wurde also ernst, ein Gast nach dem Anderen absolvierte in der Grünen Hölle seine Runden als Beifahrer. Nach der Fahrt sah man im Gesicht nur noch ein breites Grinsen und: „Geil, einfach nur Geil! Besser als bei der DTM, hier ist die Strecke mal richtig lang!“. Als Andenken gab es natürlich vor Ort gleich ein Erinnerungsfoto, damit man es gleich zu Hause seiner Familie zeigen konnte.
Samstag startete der Tag recht locker für das Team um Dieter Götz. Alle Vorbereitungen für das Rennen waren bereits am Abend zuvor getroffen und somit warteten wir auf die Streckenfreigabe. Wir gingen als eines der ersten Teams auf die Strecke. Alles lief soweit problemlos und Chris stellte den Rs4 auf Startplatz 40. Da an diesem Lauf mehr Rennwagen antreten wollten, als Startplätz zur Verfügung standen, gestaltete sich das Qualifying als Qualifizierungslauf für das Rennen. Ohne große Anstrengungen konnten wir diese Hürde nehmen.
Es ging in die
Startaufstellung, dieses Mal war aber nicht Chris der Startfahrer sondern Dirk,
der sich dieses Rennen mit Chris abwechselte. Das Rennen begann und Dirk kämpfte
sich nach vorne. Nach einigen Runden dann stieg die Difftemperatur und es gab
eine
Rauchentwicklung an der Hinterachse. Dirk steuerte die Box an und Dieter
lokalisierte das Problem. Das Diff machte Probleme! Kurzum: Nach 6 Runden konnte
das Rennen noch nicht zu Ende sein, demzufolge hieß es Diff-Wechsel! Nach dem
„großen Kundendienst“ ging es dann wieder auf die Strecke. Allerdings waren wir
nicht mehr auf dem Zeitenmonitor gelistet, so weit waren wir durch den
unplanmäßigen Boxenstopp nach hinten gefallen. Chris, der das Steuer von Dirk
übernahm hatte viel zu tun und kämpfte sich Platz um Platz wieder Richtung
Spitze nach vorne. Dann war es wieder so weit und wir konnten live auf dem
Rundenmonitor mit verfolgen, wie er ein Rennwagen nach dem anderen die
Rücklichter zeigte. Dieter entschied, dass auch unser Renntaxifahrer Robert die
Chance erhalten soll, sich zu beweisen. Vorausschauend hatten wir ihn beim
Qualifying auch eine Runde drehen lassen, damit er für das
Rennen qualifiziert
ist. Allerdings hatte er noch mit einer Erkältung zu kämpfen, konnte aber Praxiserfahrungen im Rennen sammeln.
Nach dem Abwinken des Rennens wurde unser Einsatz dann noch belohnt, trotz des Schadens in der 6. Runde konnten wir ein guten Platz 2 in der Gruppe holen und sicherten uns somit einen Pokal. Leider musste Chris schon vor der Siegerehrung in Richtung Heimat aufbrechen, dafür nahm Robert die Pokale entgegen. Er strahlte wie ein Honigkuchenpferd, denn es war sein erster Pokal in einem Rennen und das auf einem Audi RS4 von Götz Motrosport [@Robert:à dafür musst Du noch ein ausgeben ;-)].
Wir sehen uns schon bald wieder auf dem Ring wenn es heißt: 31. DMV-250 Meilen Rennen.
Bis dann, euer Team von Götz-Motorsport.
Endresultat: 210 Gesamtstarter, Platz 2 in der Gruppe SP8 (144. Gesamt)