Quelle: http://www.langstreckenpokal.de/news.php?id=763

8.Oktober: 29. DMV-250 Meilen Rennen

Erster Motorschaden für Götz Motorsport

Nach dem ersten wirklich problemlosen Rennen in diesem Jahr beim letzten Lauf, sollte es für Götz Motorsport (Beilstein) eigentlich auch beim achten Saisonrennen der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft wie am Schnürchen laufen, doch weit gefehlt, denn schon im Training wurde man etwas früheren Ende überrascht. "Ich wollte am Schluss des Trainings noch zwei Runden fahren, weil es mittlerweile gut abgetrocknet war. Als ich gerade meine Besichtigungsrunde gefahren hatte und dann die schnelle Runde drehen wollte, war das Zeittraining auch schon rum", ärgerte sich Uwe Bleck (Ingolstadt) und fuhr fort: "Damit war unser Plan vom besseren Startplatz natürlich zunichte gemacht."

Im Rennen wurde die Schwaben wiederum vom Pech eingeholt. Während Bleck einen tadellosen Stint hinter sich gebracht hatte und den Audi RS4 Kombi auf Platz 12 liegend an sein Partner Mario Ketterer (Freiburg) übergeben konnte, wurde dieser direkt eingebremst. Er kam nur bis in die Hatzenbach und stellte nach einem mechanischen Defekt den Audi erst einmal ab. Man dachte zunächst an ein Zündungsproblem und instruierte den Freiburger per Funk ein Zündungs-Reset zu machen, doch auch danach lief der Motor nur auf drei Zylinder. Zurück in den Boxen konstatierte man einen mechanischen Schaden der rechten Zylinderbank und man musste erstmals in der über dreijährigen Renngeschichte des Audi RS4 mit Motorschaden einpacken. Wie sich bei der Untersuchung in der heimischen Werkstatt am Montag herausstellte, war ein Sitzring am Zylinderkopf herausgebrochen und hatte die Ventile und auch die Kolben beschädigt. Viel Arbeit für Dieter Götz und seine Truppe. "Beim nächsten Rennen sind wir aber natürlich wieder dabei", ist sich der Teamchef sicher.