AvD raceweekend Hockenheimring, 27.- 29.06. 2008
Neben der VLN auf der Nürburgring-Nordschleife gibt es für Götz-Motorsport seit
der Saison 2008 ein neues Betätigungsfeld: Die AvD Raceweekends mit den beiden
Rennserien DMV Tourenwagenchallenge und AvD 100 Meilen. Bei den Fahrern
setzt Götz-Motorsport dabei ganz auf rot-weiß-rot. Die beiden Österreicher Mario Dablander und Stefan Eichhorner wechseln sich hinter dem (abnehmbaren) Lenkrad
des Audi RS4 ab. Den Hauptanteil
übernimmt dabei Mario Dablander. Er startet in beiden Rennserien und hat es
dabei mit verschiedenen Vorgaben zu tun .Die beiden
Rennläufe zur DMV Tourenwagenchallenge sind reine Sprintrennen, hier heißt es,
das Optimum aus dem Wagen herauszuholen. Und das ist Mario Dablander im ersten
Lauf auch bravourös gelungen. Gesamtplatz 5 inmitten der Porsche-Phalanx wurde
auch von den Mitbewerbern anerkennend honoriert. In Rennlauf 2
stoppte Mario Dablander, ebenfalls auf P5 liegend, leider ein Defekt im
Schaltgestänge. Zwar konnte die Mechanikercrew den Schaden an der Box schnell
beheben, das Rennen war für Mario Dablander aber gelaufen. Bei der zweiten
Rennserie, den AvD 100-Meilenrennen, teilte er sich das Cockpit mit Stefan
Eichhorner, einem Instruktor der Audi driving experience. Hier ist neben
Schnelligkeit auch Taktik gefragt, um über die gesamte Distanz möglichst
konstante Rundenzeiten zu erzielen.
Insbesondere auf Reifen und Bremsen gilt es
acht zu geben .Mario Dablander
übernahm den ersten Turn und konnte im Startgetümmel gleich 6 Positionen
gutmachen und mit konstanten Rundenzeiten sich wieder mitten unter den
schnellen Porsches im Feld halten. Die Spitzenplatzierungen wurden von den
offenen, zweisitzigen Sportprototypen beherrscht. Kurz vor dem
geplanten Zeitpunkt zum Fahrerwechsel steuerte Mario Dablander die Boxen an, wo
die Crew von Götz-Motorsport einen beginnenden mechanischen Defekt am Motor
diagnostizierte. Um teure Folgekosten zu vermeiden, verzichtete man schweren
Herzens auf die Fortsetzung des Rennens. Teamchef Dieter
Götz: „Natürlich sind wir etwas enttäuscht über den Ausfall im 100 Meilen
Rennen, aber Gesamtplatz 5 in der DMV Tourenwagen Challenge inmitten der
schnellen Porsche Fahrzeuge zeigt deutlich, dass unser RS4 auch für Sprintrennen
geeignet ist. Jetzt konzentrieren
wir uns erstmals aber voll auf unseren nächsten Event, das 6h Rennen im Rahmen
der VLN auf der Nordschleife.“